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Allgemeine Hinweise

„Hochtechnologie statt Kohleöfen” – Im Rahmen der Konferenz werden sechs Exkursionen in der Metropole Ruhr angeboten. Dabei erhalten die Exkursionsteilnehmer/innen einen erlebnis- und wissensorientierten Zugang zur Metropole Ruhr mit all ihren Facetten. Es werden den Teilnehmer/innen die auf der Tagung diskutierten Herausforderungen, die an das Leben in einer Metropole gestellt werden, augenfällig demonstriert.

Das Ruhrgebiet ist ein Industriegebiet mit einer Fläche von ca. 4.400 qm, das sich nördlich des Flusses „Ruhr” erstreckt, der dem Gebiet den Namen gab. In diesem städtischen Ballungsraum leben heute mehr als 5 <abbr title="Millionen">Mio.</abbr> Menschen. Städte greifen ineinander, verschmelzen zu einer einzigen Metropole – der Metropole Ruhr.

Das Ruhrgebiet hat sich in den letzten 30 bis 40 Jahren grundlegend verändert: War es noch in den 1960er Jahren eine unwirtliche Bergbauregion, so hat es sich bis heute zu beeindruckenden Stadt-, Natur- und Kulturlandschaften gewandelt und sich gleichzeitig zu einem kreativen Dienstleistungs- und Hightech-Standort entwickelt.

In einer einmaligen Art und Weise wurden im Ruhrgebiet alte Industrieareale neuen und modernen Nutzungen zugeführt. Zu dieser Gesichtsveränderung trug von 1989 bis 1999 wesentlich ein vom Land Nordrhein-Westfalen aufgestelltes Zukunftsprogramm bei: Die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA). Sie setzt nach wie vor Impulse mit neuen Ideen und Projekten für eine ganze Region. Ziel des Zukunftsprogramms war, mehr Lebens- und Wohnqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Sie setzte dabei auf architektonische, städtebauliche, soziale und ökologische Maßnahmen, die die Grundlage für den wirtschaftlichen Wandel in einer alten Industrieregion bildeten. Etwa zweieinhalb Milliarden Euro wurden bisher im Rahmen dieses Zukunftsprogramms investiert, um Industriebrachen von stillgelegten Bergwerken, Kokereien und Stahlwerken als Industriedenkmäler zu erhalten und neue Nutzungsmöglichkeiten zu entwickeln. IBA-Projekte sind u. a. UNESCO Weltkulturerbe Zollverein, der Emscher Landschaftspark, der Gasometer Oberhausen, das Bottroper Tetraeder, der Duisburger Innenhafen, Siedlung Küppersbusch und viele mehr.

Das erst jüngst dem gesamten Ruhrgebiet verliehene Prädikat „Kulturhauptstadt Europas 2010” hat die positiven Entwicklungen der IBA nochmals verstärkt – aus der Metropole Ruhr ist in diesem Jahr die „Kulturmetropole Europas” geworden.

Auf den hier angebotenen spannenden Exkursionen werden sowohl einige IBA-Projekte als auch technologische Highlights des Wirtschaftsstandortes Metropole Ruhr besucht. Unter kompetenter Leitung erkunden Sie auf ganz- oder halbtägigen Exkursionen.

  • die Wandlung von Industriebrachen zu modernen Technologie-, Wohn- und Kulturstandorten,
  • den Strukturwandel der Montanindustrie zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft,
  • wie frühere Industrieanlagen neu genutzt werden und nun identifikationsstiftend für die Bürgerinnen und Bürger der Region wirken

Sie erhalten zudem auf jeder Exkursion die Möglichkeit, die Metropole Ruhr „von Oben” zu betrachten und bekommen so einen visuellen Eindruck über die unterschiedlichen Landmarken sowie über ihr abwechslungsreiches Gesicht.

Weitere Informationen zu den Exkursionen

Exkursionen 1-3

Exkursionen 4-6